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InRento Erfahrungen

C · 6,2
Am besten fürMieteinnahmen
ECSP-lizenziertMonatliche MieterträgeKurze Historie
Zuletzt aktualisiert:
Zur Plattform
11,7 %
Ø Nettorendite p. a.
2020
Gegründet
mittel-hoch
Risikoprofil

Bewertung im Detail

Datenlage: mittel · Stand 22.07.2026
Sicherheit & Regulierung30 %
7,0
Transparenz25 %
5,0
Track Record & Stabilität20 %
6,0
Rendite & Konditionen15 %
7,0
Anlegerfreundlichkeit & Liquidität10 %
6,0

Wie wir bewerten

Unsere Einschätzung

InRento gilt als die erste lizenzierte Buy-to-Let-Plattform Europas: Anleger finanzieren gemeinsam vermietete Immobilien und erhalten laufende Mieterträge plus einen Anteil an der Wertsteigerung. P2P-Investments.de bewertet InRento mit der Note C (6,2/10). Das Modell ist klug konstruiert — echte Sachwert-Besicherung, monatliche Auszahlungen und eine bislang makellose Ausfallbilanz. Begrenzend ist die kurze Historie: Die Plattform hat noch keinen echten Abschwung durchlaufen. Wie wir zu dieser Note kommen, erklärt unsere Bewertungsmethodik.

Was ist InRento und für wen lohnt sich die Plattform?

Statt unbesicherter Konsumkredite finanziert man bei InRento den Kauf vermieteter Immobilien — überwiegend Wohnobjekte, dazu Hotels und Gewerbeflächen in acht EU-Märkten. Jedes Investment ist ein durch eine erstrangige Hypothek besichertes Darlehen an den Immobilienbetreiber. Die Beleihungsausläufe sind konservativ; statt spekulativer Entwicklungsprojekte stehen Objekte mit laufendem Mietertrag im Mittelpunkt.

Ausgeschüttet werden monatliche Mieterträge, ergänzt um einen Anteil an der Wertsteigerung, wenn die Immobilie verkauft wird. Die Mindestanlage liegt bei 500 €, ein Zweitmarkt für den vorzeitigen Ausstieg ist vorhanden — ein Auto-Invest dagegen nicht, jede Anlage erfolgt manuell je Projekt.

InRento-Marktplatz mit den Reitern Funding, Funded und Realised und zwei offenen Projektkarten (Oxford Gardens in Rumänien, Villas Lapland in Finnland) samt Zins, Kapitalgewinn und Laufzeit
Der InRento-Marktplatz: offene Projekte im Reiter „Funding“, jeweils mit Finanzierungsstand, Fixzins (9,25–10,5 %), Wertsteigerungsanteil und Laufzeit (Stand Juli 2026).

Wie funktioniert das Buy-to-Let-Modell bei InRento?

InRento war nach eigener Darstellung die erste lizenzierte Buy-to-Let-Plattform Europas — und dieses Modell ist der eigentliche Unterschied zu klassischen P2P-Marktplätzen. Statt einen Konsumkredit oder eine reine Baufinanzierung zu zeichnen, beteiligst du dich an einer bereits vermieteten (oder kurz vor Vermietung stehenden) Immobilie. Rechtlich ist deine Anlage ein Darlehen an den Projektträger, besichert durch eine erstrangige Hypothek auf genau dieses Objekt; die Grundschuld wird eingetragen, bevor das Kapital an den Träger fließt.

Der Ertrag hat zwei Bestandteile. Erstens die monatlichen Mieterträge: Die Objekte werfen laut Plattform eine jährliche Mietrendite von rund 8 bis 9,5 % ab, die anteilig monatlich ausgeschüttet wird — daher die für P2P ungewöhnlich planbaren, laufenden Zahlungen. Zweitens eine Beteiligung an der Wertsteigerung: Wird die Immobilie am Ende der Laufzeit teurer verkauft als gekauft, fließen üblicherweise 50 bis 70 % des Wertzuwachses an die Anleger, der Rest teilt sich auf Projektträger und InRento auf. Dieses Modell koppelt die Interessen — je höher der Verkaufserlös, desto mehr verdienen alle Seiten.

InRento-Projektseite „Oxford Gardens, Bucharest III“ mit Bildergalerie und Anlage-Box: 9,25–10,5 % Fixzins, 1,5 % Kapitalgewinn p. a., erstrangige Hypothek als Sicherheit, 250.000 € Zielvolumen
Ein einzelnes InRento-Projekt (Oxford Gardens, Bukarest): Fixzins, Wertsteigerungsanteil, Beleihungsauslauf (bis 53 %) und erstrangige Hypothek stehen vor der Anlage transparent im Datenblatt (Stand Juli 2026).

Wichtig für die Risikoeinordnung: Ein Projekt ist an ein benanntes Objekt gebunden, es gibt keinen Pool und keine Rückkaufgarantie. Der Schutz beruht allein auf der erstrangigen Hypothek und dem konservativen Beleihungsauslauf — im Beispiel oben etwa ein LTV von bis zu 53 % bei einem Sicherheitenwert von rund 2,87 Mio. €. Für den vorzeitigen Ausstieg gibt es einen Zweitmarkt; der Verkauf kostet 2 % des ursprünglich investierten Betrags. Da ein Auto-Invest fehlt, wählst du jede Anlage manuell aus, was bei der hohen Mindestanlage von 500 € eine breite Streuung erschwert.

Was InRento von anderen P2P-Plattformen unterscheidet

Hinter InRento steht mit Gustas Germanavičius ein in der Szene bekannter Gründer: Vor InRento (2020) baute er EvoEstate mit auf, einen bekannten Aggregator für Immobilien-Crowdfunding in Europa — entsprechend gut ist das Team mit dem Markt vernetzt. Die Betreibergesellschaft wurde 2023 erstmals profitabel (Nettogewinn über 170.000 € bei rund 758.000 € Umsatz) und erhöhte ihr gezeichnetes Kapital im selben Jahr von 65.000 € auf rund 695.000 €. Profitabilität auf Betreiberebene ist ein Pluspunkt — sie ersetzt aber keinen testierten Abschluss, der weiterhin fehlt.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Übernahme des estnischen Anbieters BitOfProperty: InRento integrierte dessen Modell fraktionierter Immobilien-Anteile und überführte Nutzer und Daten auf die eigene Plattform. Für Anleger bedeutet das mehr Reichweite und Deal-Flow, aber auch, dass die Plattform noch jung und im Umbau ist. Nach außen sammelt InRento Auszeichnungen der litauischen Fintech-Szene (u. a. „Investment Tech of the Year“ 2024 und „LendTech of the Year“ 2025). Solche Preise sind ein Reputations-, kein Sicherheitssignal — sie ersetzen weder einen geprüften Abschluss noch den echten Abschwung-Test, den die Plattform seit ihrem Start Ende 2020 bislang nicht durchlaufen hat.

Wie wir InRento bewerten

Wir bewerten fünf Kriterien mit festen Gewichten. Die sichtbare Aufschlüsselung oben fasst die Punkte zusammen; hier die Begründung mit Belegen (Kennzahlen: Stand Juli 2026).

Sicherheit & Regulierung (7/10). Die UAB Inrento hält eine im Register der Bank von Litauen verifizierbare ECSP-Lizenz (Unternehmenscode 305519977, gültig seit November 2023). Strukturell ist das Sicherungsmodell überdurchschnittlich: erstrangige Grundpfandrechte mit konservativem Beleihungsauslauf auf cashflowstarke Mietobjekte. Anlegergelder werden bis zur Eintragung der Hypothek treuhänderisch gehalten. Einen Buyback gibt es nicht — der Schutz beruht allein auf der Immobilie, und seine Werthaltigkeit ist in einem echten Abschwung noch nicht getestet.

Transparenz (5/10). Gebührenmodell, Anlagestruktur und eine öffentliche Statistikseite sind vorhanden, Gründer (Gustas Germanavičius) und Aufsicht sind bekannt. Immerhin sind die Finanzdaten der Betreibergesellschaft inzwischen über im litauischen Handelsregister eingereichte Abschlüsse unabhängig nachvollziehbar (2025 rund 3,0 Mio. € Umsatz, ~957.700 € Nettogewinn, ~1,37 Mio. € Eigenkapital). Der entscheidende Schwachpunkt bleibt aber: Ein testierter Jahresabschluss mit Bestätigungsvermerk fehlt — die Gesellschaft liegt unter der litauischen Pflichtprüfungsschwelle —, und die veröffentlichte Portfoliostatistik ist plattformeigen, nicht extern verifiziert. Genau diese Prüfungslücke ist der einzige Punkt, der uns von einer besseren Note trennt: Anders als die auditierten Plattformen Crowdpear und Bondora legt InRento keinen geprüften Abschluss vor. Was wir nicht prüfen können, bewerten wir konservativ.

Track Record & Stabilität (6/10). Der Verlauf seit Ende 2020 ist sauber: null gemeldete Ausfälle über 190 Kredite, 99 % vorzeitig zurückgezahlt, stark wachsendes Volumen (über 114 Mio. € finanziert, 5.089 aktive Anleger, rund 11 Mio. € an Anleger ausgezahlt). Neu und ausschlaggebend für die Anhebung von 5,5 auf 6: Die Profitabilität der Betreibergesellschaft ist jetzt registerbelegt statt nur über Sekundärquellen berichtet — mehrere Gewinnjahre in Folge, zuletzt (2025) rund 958.000 € Nettogewinn bei positivem Eigenkapital. Das ist beachtlich — aber jung. InRento hat noch keinen vollständigen Immobilien- oder Zinszyklus durchlebt, und das Modell erlaubt, die Laufzeit eines Projekts zu verlängern, sodass Verzögerungen nicht als Ausfall erscheinen. Dazu kommt eine Konzentration auf zwei Länder (Litauen ~50 %, Polen ~37 %) und auf Hotelprojekte (~26 %), die zyklischer sind als Wohnimmobilien.

InRento-Statistikseite mit Kennzahlen: 10,98 Mio. € Anleger-Erträge, 5.089 aktive Anleger, 11,68 % tatsächliche Rendite gegenüber 9,36 % erwartet, 99 % vorzeitig zurückgezahlte Projekte, 20 Monate durchschnittliche Laufzeit, 311 Premium-Anleger
Die öffentliche Statistikseite von InRento: 11,68 % tatsächliche vs. 9,36 % erwartete Rendite, 99 % vorzeitig zurückgezahlte Projekte und nur 14.748 € überfällige Zinsen bei null Ausfällen — plattformeigen berichtet, nicht extern testiert (Stand Juli 2026).

Rendite & Konditionen (7/10). Die ausgewiesene tatsächliche Rendite von 11,68 % liegt über den erwarteten 9,36 % — eine seltene Übereinstimmung von beworbenem und realisiertem Wert, wenn auch über einen kurzen, günstigen Zeitraum. Der Primärmarkt ist gebührenfrei, nur der Zweitmarkt kostet 2 %. Spürbar ist allein die litauische Quellensteuer von 15 %, die in Deutschland grundsätzlich anrechenbar ist. Mehr zur Einordnung im Wissensartikel Rendite und Risiken von P2P-Krediten.

Anlegerfreundlichkeit & Liquidität (6/10). Die monatlichen Mieterträge und ein vorhandener Zweitmarkt sind echte Pluspunkte. Gegenläufig wirken die für P2P hohe Mindestanlage (500 €), das fehlende Auto-Invest und die Quellensteuer — alles Faktoren, die breite Streuung und Automatisierung erschweren.

Datenlage und offene Punkte

Unsere Note beruht auf 19 von 25 Prüffragen, die sich aus belastbaren Quellen beantworten ließen — Datenlage: mittel. Lizenz, Modell und inzwischen auch die Register-Finanzdaten der Betreibergesellschaft sind belegbar, die Leistungszahlen des Portfolios aber überwiegend plattformeigen und nicht testiert. Offen bleiben vor allem zwei Punkte: ein testierter Abschluss der Betreibergesellschaft und der Praxistest des Sicherungsmodells in einem echten Abschwung. Genau der erste Punkt ist es auch, der die Note derzeit bei C hält: Käme ein geprüfter Abschluss hinzu, träte InRento in Reichweite einer besseren Bewertung. Beide Punkte prüfen wir bei der nächsten Aktualisierung erneut.

Für wen eignet sich InRento?

InRento ist etwas für Anleger, die gezielt Mietimmobilien-Erträge beimischen wollen und die etwas höhere Mindestanlage sowie längere Laufzeiten akzeptieren. Wer monatliche Auszahlungen und eine reale Sachwert-Besicherung schätzt, findet hier ein durchdachtes Angebot. Wer hier investiert, sollte die kurze Historie einkalkulieren, den Betrag klein halten und nicht allein auf die makellose Vergangenheitsbilanz vertrauen. Wie bei jeder P2P-Anlage gilt: nur Geld investieren, dessen zeitweisen oder dauerhaften Ausfall man verschmerzen kann, und über mehrere Plattformen streuen. Die Grundlagen erklärt unser Wissensartikel P2P-Kredite: Grundlagen; eine Einordnung im Marktumfeld gibt die Plattform-Übersicht.

Stärken

  • Erstrangige Grundpfandrechte mit konservativem Beleihungsauslauf auf Mietimmobilien mit laufendem Cashflow
  • Monatliche Mieterträge plus Anteil an der Wertsteigerung; die realisierte Rendite (11,68 %) übertrifft bislang die erwartete (9,36 %)
  • ECSP-Lizenz der Bank von Litauen; bislang null gemeldete Ausfälle über 190 Kredite

Schwächen

  • Kurze, in keinem Immobilien- oder Zinsabschwung getestete Historie (erst seit Ende 2020)
  • Hohe Mindestanlage (500 €) und kein Auto-Invest erschweren breite Streuung
  • Kein testierter Abschluss (nur ungeprüfte Register-Finanzdaten); 15 % litauische Quellensteuer und Klumpenrisiken (rund ein Viertel Hotelprojekte, gut vier Fünftel in nur zwei Ländern)

Risikoprofil: mittel-hoch

Geeignet als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Investiere nur einen Teil deines Kapitals und streue zusätzlich über mehrere Plattformen. Die Inhalte auf dieser Seite dienen lediglich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Updates

  • Aktualisierung + Migration auf Methodik v1.2 (Ganzzahl-Scores): Note bleibt C (6,2/10). Track Record von 5,5 auf 6 angehoben — die Profitabilität der Betreibergesellschaft ist jetzt über im litauischen Handelsregister eingereichte Finanzdaten registerbelegt (2025 ~3,0 Mio. € Umsatz, ~957,7 Tsd. € Nettogewinn, ~1,37 Mio. € Eigenkapital; mehrere Gewinnjahre in Folge) statt nur über Sekundärquellen, bei weiter null Ausfällen über 190 Kredite. Kennzahlen auf Stand Juli 2026 gebracht (114,2 Mio. € finanziert, 5.089 Anleger, 11,68 % vs. 9,36 % Rendite). Transparenz bewusst bei 5 belassen: Es fehlt weiterhin ein testierter Abschluss — der einzige Punkt, der die Note nach B heben würde. Datenlage von 16/25 auf 19/25 verbessert (weiterhin „mittel“).
  • Erstbewertung nach Methodik v1.1: Note C (6,2/10). ECSP-Lizenz der Bank von Litauen, erstrangige Hypotheken mit niedrigem LTV und bislang null Ausfälle bei beworben ~ realisierter Rendite sprechen für die Plattform; begrenzend wirken die kurze, in keinem Abschwung getestete Historie, der fehlende testierte Abschluss, die hohe Mindestanlage und das fehlende Auto-Invest.

Häufige Fragen

Ist InRento seriös und reguliert?

InRento wird von der UAB Inrento betrieben und hält seit dem 10. November 2023 eine Crowdfunding-Dienstleister-Lizenz (ECSP) der Bank von Litauen (Unternehmenscode 305519977). Die Lizenz gilt EU-weit und ist im Aufsichtsregister verifizierbar; öffentliche Vorfälle oder Sanktionen sind nicht bekannt. Die Betreibergesellschaft ist seit 2023 profitabel.

Wie hoch ist die Rendite bei InRento realistisch?

InRento weist eine tatsächliche Durchschnittsrendite von rund 11,7 % p. a. aus — über der erwarteten von 9,4 %. Sie speist sich aus monatlichen Mieterträgen plus einem Anteil an der Wertsteigerung beim Verkauf. Diese Werte stammen aus einem kurzen, günstigen Zeitraum und sind plattformeigen berichtet, nicht testiert.

Wie funktioniert die Buy-to-Let-Anlage bei InRento?

Anleger finanzieren gemeinsam den Kauf einer vermieteten Immobilie. Das Investment ist ein durch eine erstrangige Hypothek besichertes Darlehen an den Betreiber; ausgeschüttet werden monatliche Mieterträge und beim späteren Verkauf ein Anteil (meist 50–70 %) an der Wertsteigerung. Die Laufzeiten liegen meist bei 2–3 Jahren, im Schnitt bei rund 20 Monaten.

Welche Risiken hat InRento?

Das Kernrisiko ist die kurze Historie: Die Plattform ist erst seit Ende 2020 aktiv und hat noch keinen vollständigen Immobilien- oder Zinszyklus durchlaufen. Die bislang gemeldete Null-Ausfall-Quote über 190 Kredite ist beeindruckend, aber jung — und das Modell erlaubt, Projektlaufzeiten zu verlängern, statt Verzögerungen als Ausfall auszuweisen. Dazu kommen Klumpenrisiken (rund die Hälfte Litauen, gut ein Drittel Polen, rund ein Viertel Hotelprojekte).

Welche Gebühren und Steuern fallen bei InRento an?

Der Primärmarkt ist gebührenfrei; beim Verkauf über den Zweitmarkt fallen 2 % auf den ursprünglich investierten Betrag an. Litauen behält 15 % Quellensteuer auf die Erträge nicht-litauischer Privatanleger ein, die in Deutschland grundsätzlich auf die Abgeltungsteuer anrechenbar ist; Firmenanleger zahlen keine Quellensteuer.

InRento vs. Mintos - welche Plattform ist besser?

Mintos und InRento lösen grundlegend verschiedene Bedürfnisse. Mintos ist der breite Konsumkredit-Marktplatz mit MiFID-II-Lizenz und rund 11 % realisierter Rendite; InRento ist auf vermietete Immobilien spezialisiert - monatliche Mieterträge, erstrangige Hypotheken, ECSP-lizenziert und rund 11,7 % realisierte Rendite. Die höhere Mindestanlage (500 € vs. 50 €), kein Auto-Invest und eine 15 % litauische Quellensteuer machen InRento anspruchsvoller. Wer breite Streuung und eine niedrige Einstiegshürde priorisiert, wählt Mintos; wer gezielt Mietimmobilien-Erträge beimischen will, findet bei InRento ein durchdachtes Angebot. Mehr im Plattform-Vergleich.

InRento vs. EstateGuru - welche P2P-Immobilienplattform ist besser?

Beide sind ECSP-lizenzierte Immobilienplattformen mit erstrangigen Hypotheken, doch mit verschiedenen Ansätzen. InRento (seit 2020) finanziert vermietete Bestandsimmobilien mit monatlichen Mieterträgen; bislang null Ausfälle bei 190 Krediten, aber kurze und noch ungetestete Historie. EstateGuru (seit 2014) finanziert Brücken- und Entwicklungskredite, hat mehr Markthistorie und einen Zweitmarkt, trägt aber einen erheblichen Ausfall-Stau aus dem Altbestand. Mehr bei EstateGuru und im Plattform-Vergleich.

Wie kann man in Mietimmobilien investieren (Buy-to-Let-Crowdfunding)?

Über P2P-Plattformen wie InRento kannst du dich schon ab 500 € an vermieteten Immobilien beteiligen, ohne selbst eine Immobilie zu kaufen. Das Modell: Du gibst dem Betreiber ein durch erstrangige Hypothek besichertes Darlehen; zurück erhältst du monatliche Mieterträge und beim Verkauf einen Anteil an der Wertsteigerung. Wichtig: Das ist kein direktes Eigentum an der Immobilie, sondern ein besichertes Darlehen - das Risiko liegt im Ausfall des Betreibers und in der Immobilienbewertung. Wie Rendite und Risiko bei P2P zusammenhängen, erklärt unser Wissensartikel Rendite und Risiken von P2P-Krediten.