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InRento Erfahrungen

B · 7,2
Am besten fürMieteinnahmen
ECSP-lizenziertMonatliche MieterträgeKurze Historie
Zuletzt aktualisiert:
11,6 %
Ø Nettorendite p. a.
2020
Gegründet
mittel-hoch
Risikoprofil

Bewertung im Detail

Datenlage: gut · Stand 21.08.2026
Sicherheit & Regulierung30 %
7,0
Transparenz25 %
8,0
Track Record & Stabilität20 %
7,0
Rendite & Konditionen15 %
7,0
Anlegerfreundlichkeit & Liquidität10 %
6,0

Wie wir bewerten →

Unsere Einschätzung

InRento gilt als die erste lizenzierte Buy-to-Let-Plattform Europas: Anleger finanzieren gemeinsam vermietete Immobilien und erhalten laufende Mieterträge plus einen Anteil an der Wertsteigerung. P2P-Investments.de bewertet InRento mit der Note B (7,2/10). Das Modell ist klug konstruiert, die Ausfallbilanz bislang makellos, und die Betreibergesellschaft legt seit 2020 für jedes Jahr einen testierten Abschluss vor. Begrenzend bleibt die kurze Historie, denn einen echten Immobilienabschwung hat das Kreditbuch noch nicht erlebt. Wie wir zu dieser Note kommen, erklärt unsere Bewertungsmethodik.

Was ist InRento und für wen lohnt sich die Plattform?

Statt unbesicherter Konsumkredite finanziert man bei InRento den Kauf vermieteter Immobilien, überwiegend Wohnobjekte, dazu Hotels und Gewerbeflächen in acht EU-Märkten. Jedes Investment ist ein durch eine erstrangige Hypothek besichertes Darlehen an den Immobilienbetreiber. Die Beleihungsausläufe sind konservativ; statt spekulativer Entwicklungsprojekte stehen Objekte mit laufendem Mietertrag im Mittelpunkt.

Ausgeschüttet werden monatliche Mieterträge, ergänzt um einen Anteil an der Wertsteigerung, wenn die Immobilie verkauft wird. Die Mindestanlage liegt bei 500 €, ein Zweitmarkt für den vorzeitigen Ausstieg ist vorhanden. Ein Auto-Invest gibt es dagegen nicht, jede Anlage erfolgt manuell je Projekt.

InRento-Marktplatz mit den Reitern Funding, Funded und Realised und zwei offenen Projektkarten (Oxford Gardens in Rumänien, Villas Lapland in Finnland) samt Zins, Kapitalgewinn und Laufzeit
Der InRento-Marktplatz: offene Projekte im Reiter „Funding“, jeweils mit Finanzierungsstand, Fixzins (9,25–10,5 %), Wertsteigerungsanteil und Laufzeit (Stand Juli 2026).

Wie funktioniert das Buy-to-Let-Modell bei InRento?

InRento war nach eigener Darstellung die erste lizenzierte Buy-to-Let-Plattform Europas, und dieses Modell ist der eigentliche Unterschied zu klassischen P2P-Marktplätzen. Statt einen Konsumkredit oder eine reine Baufinanzierung zu zeichnen, beteiligst du dich an einer bereits vermieteten (oder kurz vor Vermietung stehenden) Immobilie. Rechtlich ist deine Anlage ein Darlehen an den Projektträger, besichert durch eine erstrangige Hypothek auf genau dieses Objekt; die Grundschuld wird eingetragen, bevor das Kapital an den Träger fließt.

Der Ertrag hat zwei Bestandteile. Erstens die monatlichen Mieterträge: Die Objekte werfen laut Plattform eine jährliche Mietrendite von rund 8 bis 9,5 % ab, die anteilig monatlich ausgeschüttet wird: daher die für P2P ungewöhnlich planbaren, laufenden Zahlungen. Zweitens eine Beteiligung an der Wertsteigerung: Wird die Immobilie am Ende der Laufzeit teurer verkauft als gekauft, fließen üblicherweise 50 bis 70 % des Wertzuwachses an die Anleger, der Rest teilt sich auf Projektträger und InRento auf. Dieses Modell koppelt die Interessen: Je höher der Verkaufserlös, desto mehr verdienen alle Seiten.

InRento-Projektseite „Oxford Gardens, Bucharest III“ mit Bildergalerie und Anlage-Box: 9,25–10,5 % Fixzins, 1,5 % Kapitalgewinn p. a., erstrangige Hypothek als Sicherheit, 250.000 € Zielvolumen
Ein einzelnes InRento-Projekt (Oxford Gardens, Bukarest): Fixzins, Wertsteigerungsanteil, Beleihungsauslauf (bis 53 %) und erstrangige Hypothek stehen vor der Anlage transparent im Datenblatt (Stand Juli 2026).

Wichtig für die Risikoeinordnung: Ein Projekt ist an ein benanntes Objekt gebunden, es gibt keinen Pool und keine Rückkaufgarantie. Der Schutz beruht allein auf der erstrangigen Hypothek und dem konservativen Beleihungsauslauf: Im Beispiel oben liegt der LTV bei bis zu 53 % gegenüber einem Sicherheitenwert von rund 2,87 Mio. €. Für den vorzeitigen Ausstieg gibt es einen Zweitmarkt; beim Verkauf zahlt der Verkäufer 2 % des Verkaufspreises. Da ein Auto-Invest fehlt, wählst du jede Anlage manuell aus, was bei der hohen Mindestanlage von 500 € eine breite Streuung erschwert.

Was InRento von anderen P2P-Plattformen unterscheidet

Hinter InRento steht mit Gustas Germanavičius ein in der Szene bekannter Gründer: Vor InRento (2020) baute er EvoEstate mit auf, einen bekannten Aggregator für Immobilien-Crowdfunding in Europa, entsprechend gut ist das Team mit dem Markt vernetzt. Die Betreibergesellschaft wurde 2023 erstmals profitabel (Nettogewinn über 170.000 € bei rund 758.000 € Umsatz) und erhöhte ihr gezeichnetes Kapital im selben Jahr von 65.000 € auf rund 695.000 €. Seither sind zwei weitere Gewinnjahre gefolgt, und weil jeder dieser Abschlüsse geprüft ist, sind die Zahlen mehr als eine Eigenangabe.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Übernahme des estnischen Anbieters BitOfProperty: InRento integrierte dessen Modell fraktionierter Immobilien-Anteile und überführte Nutzer und Daten auf die eigene Plattform. Für Anleger bedeutet das mehr Reichweite und Deal-Flow, aber auch, dass die Plattform noch jung und im Umbau ist. Nach außen sammelt InRento Auszeichnungen der litauischen Fintech-Szene (u. a. „Investment Tech of the Year“ 2024 und „LendTech of the Year“ 2025). Solche Preise sind ein Reputations-, kein Sicherheitssignal. Sie ersetzen nicht den echten Abschwung-Test, den die Plattform seit ihrem Start Ende 2020 bislang nicht durchlaufen hat.

Wie wir InRento bewerten

Wir bewerten fünf Kriterien mit festen Gewichten. Die sichtbare Aufschlüsselung oben fasst die Punkte zusammen; hier die Begründung mit Belegen (Kennzahlen: Stand August 2026).

Sicherheit & Regulierung (7/10). Die UAB Inrento hält eine im Register der Bank von Litauen verifizierbare ECSP-Lizenz (Unternehmenscode 305519977, gültig seit November 2023). Strukturell ist das Sicherungsmodell überdurchschnittlich: erstrangige Grundpfandrechte mit konservativem Beleihungsauslauf auf cashflowstarke Mietobjekte. Anlegergelder werden bis zur Eintragung der Hypothek treuhänderisch gehalten. Einen Buyback gibt es nicht; der Schutz beruht allein auf der Immobilie, und seine Werthaltigkeit ist in einem echten Abschwung noch nicht getestet.

Transparenz (8/10). Auf der Statistikseite stehen unter „Annual audited reports“ die Jahresabschlüsse für 2020 bis 2025 zum Download, ohne Login und durchgehend von derselben litauischen Wirtschaftsprüfung testiert. Sechs geprüfte Jahre am Stück sind in diesem Markt die Ausnahme. Der Abschluss 2025 trägt einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 30. März 2026 und weist rund 3,0 Mio. € Umsatz, 957.675 € Nettogewinn und 1,37 Mio. € Eigenkapital aus. Dazu kommen eine nach Land, Objektart und Risikoklasse aufgeschlüsselte Portfoliostatistik, eine vollständige Preisliste und eine namentlich bekannte Führung. In der Transparenz steht InRento damit auf einer Stufe mit Crowdpear, das seine Abschlüsse ebenfalls prüfen lässt. Zur Höchstnote fehlen zwei Dinge: Die Leistungszahlen des Portfolios prüft der Abschluss nicht mit, und die wirtschaftlich Berechtigten der Gesellschaft sind auf den öffentlichen Seiten nicht genannt. Für die Glaubwürdigkeit spricht, was InRento stehen lässt. Der Abschluss 2022 trug einen eingeschränkten Vermerk samt Hinweis auf ein Fortführungsrisiko und ist weiter abrufbar, statt aus der Reihe zu verschwinden.

Track Record & Stabilität (7/10). Der Verlauf seit Ende 2020 ist sauber. Null gemeldete Ausfälle über 193 Kredite, 99 % vorzeitig zurückgezahlt, 122,3 Mio. € finanziert und davon 34,4 Mio. € bereits zurückgeflossen, 5.278 aktive Anleger. Ausschlaggebend für die Anhebung von 6 auf 7 ist die geprüfte Ergebnisreihe. Nach Verlustjahren bis 2022 verdiente die Gesellschaft 2023 rund 171.000 €, 2024 rund 63.000 € und 2025 rund 958.000 €; der Verlustvortrag ist damit abgebaut, und zum Jahresende lagen 1,26 Mio. € auf den Konten. Die Reihe überzeugt, deckt aber wenig Zeit ab. InRento hat noch keinen vollständigen Immobilien- oder Zinszyklus durchlebt, und das Modell erlaubt, die Laufzeit eines Projekts zu verlängern, sodass Verzögerungen nicht als Ausfall erscheinen. Dazu kommt eine Konzentration auf zwei Länder (Litauen 47 %, Polen 35 %) und auf Hotelprojekte (25 %), die zyklischer sind als Wohnimmobilien. Zur Historie gehört außerdem, dass der Prüfer der Gesellschaft für 2022 eine wesentliche Unsicherheit zur Fortführung bescheinigte, die ohne Schaden für Anleger aufgelöst wurde.

InRento-Statistikseite mit Kennzahlen: 11,65 Mio. € Anleger-Erträge, 5.278 aktive Anleger, 11,59 % tatsächliche Rendite gegenüber 9,36 % erwartet, 99 % vorzeitig zurückgezahlte Projekte, 22 Monate durchschnittliche Laufzeit, 14.510,28 € überfällige Beträge
Die öffentliche Statistikseite von InRento: 11,59 % tatsächliche gegenüber 9,36 % erwarteter Rendite, 99 % vorzeitig zurückgezahlte Projekte und 14.510,28 € überfällige Zinsen; plattformeigen berichtet und nicht Teil der Abschlussprüfung (Stand August 2026).

Rendite & Konditionen (7/10). Die ausgewiesene tatsächliche Rendite von 11,59 % liegt über den erwarteten 9,36 %, eine seltene Übereinstimmung von beworbenem und realisiertem Wert, wenn auch über einen kurzen, günstigen Zeitraum. Anlegen auf dem Primärmarkt kostet nichts, der Zweitmarktverkauf 2 % des Verkaufspreises. Spürbar ist die litauische Quellensteuer von 15 %, die in Deutschland grundsätzlich anrechenbar ist. Die Preisliste führt weitere anlegerseitige Posten, darunter 2 % auf Karteneinzahlungen, 30 € Inaktivitätsgebühr nach zwei ruhigen Jahren und eine Verwaltungsgebühr von 0,1 % pro Tag auf überfällige Beträge. Mehr zur Einordnung im Wissensartikel Rendite und Risiken von P2P-Krediten.

Anlegerfreundlichkeit & Liquidität (6/10). Die monatlichen Mieterträge und ein vorhandener Zweitmarkt sind echte Pluspunkte. Gegenläufig wirken die für P2P hohe Mindestanlage (500 €), das fehlende Auto-Invest und die Quellensteuer, alles Faktoren, die breite Streuung und Automatisierung erschweren.

Datenlage und offene Punkte

Unsere Note beruht auf 21 von 25 Prüffragen, die sich aus belastbaren Quellen beantworten ließen. Datenlage: gut. Lizenz, Modell, Gebühren und die testierten Abschlüsse der Betreibergesellschaft sind belegbar; die Leistungszahlen des Portfolios bleiben plattformeigen und werden vom Prüfer nicht mitgeprüft. Offen ist vor allem der Praxistest des Sicherungsmodells in einem echten Abschwung, dazu die Frage, wie viele Verzögerungen hinter den Laufzeitverlängerungen stehen, die das Modell zulässt. Beides prüfen wir bei der nächsten Aktualisierung erneut.

Für wen eignet sich InRento?

InRento ist etwas für Anleger, die gezielt Mietimmobilien-Erträge beimischen wollen und die etwas höhere Mindestanlage sowie längere Laufzeiten akzeptieren. Wer monatliche Auszahlungen und eine reale Sachwert-Besicherung schätzt, findet hier ein durchdachtes Angebot. Wer hier investiert, sollte die kurze Historie einkalkulieren, den Betrag klein halten und nicht allein auf die makellose Vergangenheitsbilanz vertrauen. Wie bei jeder P2P-Anlage gilt: nur Geld investieren, dessen zeitweisen oder dauerhaften Ausfall man verschmerzen kann, und über mehrere Plattformen streuen. Die Grundlagen fasst der Artikel P2P-Kredite: Grundlagen; eine Einordnung im Marktumfeld gibt die Plattform-Übersicht.

Stärken

  • Erstrangige Grundpfandrechte mit konservativem Beleihungsauslauf auf Mietimmobilien mit laufendem Cashflow
  • Monatliche Mieterträge plus Anteil an der Wertsteigerung; die realisierte Rendite (11,59 %) übertrifft bislang die erwartete (9,36 %)
  • Testierte Jahresabschlüsse für 2020 bis 2025 frei abrufbar, ECSP-Lizenz der Bank von Litauen und bislang null gemeldete Ausfälle über 193 Kredite

Schwächen

  • Kurze, in keinem Immobilien- oder Zinsabschwung getestete Historie (erst seit Ende 2020)
  • Hohe Mindestanlage (500 €) und kein Auto-Invest erschweren breite Streuung
  • Klumpenrisiken (gut ein Viertel Hotelprojekte, gut vier Fünftel des Volumens in nur zwei Ländern); 15 % litauische Quellensteuer, dazu 30 € Inaktivitätsgebühr nach zwei ruhigen Jahren

Risikoprofil: mittel-hoch

Geeignet als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Investiere nur einen Teil deines Kapitals und streue zusätzlich über mehrere Plattformen. Die Inhalte auf dieser Seite dienen lediglich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Updates

  • Note von C (6,2/10) auf B (7,2/10) angehoben. Der testierte Jahresabschluss 2025 weist das dritte Gewinnjahr in Folge aus, und der Verlustvortrag aus den Anfangsjahren ist abgebaut; die Betreibergesellschaft steht damit finanziell deutlich stabiler da als zuletzt. Unverändert gilt: Das Kreditbuch hat noch keinen Immobilienabschwung erlebt.
  • Erstbewertung: Note C (6,2/10). ECSP-Lizenz der Bank von Litauen, erstrangige Hypotheken mit niedrigem LTV und bislang null Ausfälle bei beworben ~ realisierter Rendite sprechen für die Plattform; begrenzend wirken die kurze, in keinem Abschwung getestete Historie, die hohe Mindestanlage und das fehlende Auto-Invest.

Häufige Fragen

Ist InRento seriös und reguliert?

InRento wird von der UAB Inrento betrieben und hält seit dem 10. November 2023 eine Crowdfunding-Dienstleister-Lizenz (ECSP) der Bank von Litauen (Unternehmenscode 305519977). Die Lizenz gilt EU-weit und ist im Aufsichtsregister verifizierbar; öffentliche Vorfälle oder Sanktionen sind nicht bekannt. Die Jahresabschlüsse 2020 bis 2025 sind testiert und ohne Login abrufbar; profitabel arbeitet die Betreibergesellschaft seit 2023.

Wie hoch ist die Rendite bei InRento realistisch?

InRento weist eine tatsächliche Durchschnittsrendite von rund 11,6 % p. a. aus, über der erwarteten von 9,4 %. Sie speist sich aus monatlichen Mieterträgen plus einem Anteil an der Wertsteigerung beim Verkauf. Diese Werte stammen aus einem kurzen, günstigen Zeitraum und aus der Portfoliostatistik der Plattform, die anders als der Jahresabschluss nicht geprüft wird.

Wie funktioniert die Buy-to-Let-Anlage bei InRento?

Anleger finanzieren gemeinsam den Kauf einer vermieteten Immobilie. Das Investment ist ein durch eine erstrangige Hypothek besichertes Darlehen an den Betreiber; ausgeschüttet werden monatliche Mieterträge und beim späteren Verkauf ein Anteil (meist 50–70 %) an der Wertsteigerung. Die Laufzeiten liegen meist bei 2–3 Jahren, realisierte Projekte liefen im Schnitt 22 Monate.

Welche Risiken hat InRento?

Das Kernrisiko ist die kurze Historie: Die Plattform ist erst seit Ende 2020 aktiv und hat noch keinen vollständigen Immobilien- oder Zinszyklus durchlaufen. Die bislang gemeldete Null-Ausfall-Quote über 193 Kredite ist beeindruckend, aber jung; das Modell erlaubt zudem, Projektlaufzeiten zu verlängern, statt Verzögerungen als Ausfall auszuweisen. Dazu kommen Klumpenrisiken (knapp die Hälfte Litauen, gut ein Drittel Polen, gut ein Viertel Hotelprojekte).

Welche Gebühren und Steuern fallen bei InRento an?

Anlegen auf dem Primärmarkt und die Kontoführung sind gebührenfrei. Beim Verkauf über den Zweitmarkt zahlt der Verkäufer 2 % des Verkaufspreises. Die Preisliste führt weitere anlegerseitige Posten: 2 % auf Einzahlungen per Karte, 30 € pro Jahr, wenn das Zahlungskonto länger als zwei Jahre ungenutzt bleibt, und eine Verwaltungsgebühr von 0,1 % pro Tag auf überfällige Beträge. Litauen behält 15 % Quellensteuer auf die Erträge nicht-litauischer Privatanleger ein, die in Deutschland grundsätzlich auf die Abgeltungsteuer anrechenbar ist; Firmenanleger zahlen keine Quellensteuer.

InRento vs. Mintos - welche Plattform ist besser?

Mintos und InRento lösen grundlegend verschiedene Bedürfnisse. Mintos ist der breite Konsumkredit-Marktplatz mit MiFID-II-Lizenz und rund 11 % realisierter Rendite; InRento ist auf vermietete Immobilien spezialisiert - monatliche Mieterträge, erstrangige Hypotheken, ECSP-lizenziert und rund 11,6 % realisierte Rendite. Die höhere Mindestanlage (500 € vs. 50 €), kein Auto-Invest und eine 15 % litauische Quellensteuer machen InRento anspruchsvoller. Wer breite Streuung und eine niedrige Einstiegshürde priorisiert, wählt Mintos; wer gezielt Mietimmobilien-Erträge beimischen will, findet bei InRento ein durchdachtes Angebot. Mehr im Plattform-Vergleich.

InRento vs. EstateGuru - welche P2P-Immobilienplattform ist besser?

Beide sind ECSP-lizenziert und arbeiten mit Grundpfandrechten, finanzieren aber Unterschiedliches: InRento vermietete Bestandsobjekte mit monatlichem Mietertrag, EstateGuru Brücken- und Entwicklungskredite. InRento weist bislang keinen Ausfall aus, bei kurzer Historie und deutlicher Länderkonzentration; EstateGuru hat die längere Erfahrung, darunter mit Verwertung und den Verlusten daraus. Zeile für Zeile gegenübergestellt stehen beide im Direktvergleich EstateGuru vs. InRento.

Wie kann man in Mietimmobilien investieren (Buy-to-Let-Crowdfunding)?

Über P2P-Plattformen wie InRento kannst du dich schon ab 500 € an vermieteten Immobilien beteiligen, ohne selbst eine Immobilie zu kaufen. Das Modell: Du gibst dem Betreiber ein durch erstrangige Hypothek besichertes Darlehen; zurück erhältst du monatliche Mieterträge und beim Verkauf einen Anteil an der Wertsteigerung. Wichtig: Das ist kein direktes Eigentum an der Immobilie, sondern ein besichertes Darlehen - das Risiko liegt im Ausfall des Betreibers und in der Immobilienbewertung. Wie Rendite und Risiko bei P2P zusammenhängen, zeigt der Ratgeber Rendite und Risiken von P2P-Krediten.