Plattform-Vergleich

6 Plattformen, ein Maßstab

Bewertet nach Rendite, Sicherheit, Liquidität und Transparenz. Spalten sind sortierbar — Rendite steht nie ohne Risiko.

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PlattformRenditeMindestanlageSegmentSicherheitRating
MintosBreite Diversifikation
10,2 %50 €KreditmarktplatzReguliertA · 8,4
EstateGuruImmobilien-Besicherung
9,4 %50 €ImmobilienkrediteReguliertB · 7,6
PeerBerryKurzläufer mit Rückkauf
11,0 %10 €KonsumkrediteEingeschränktB · 7,4
TwinoReguliert mit Rückkauf
10,0 %10 €KonsumkrediteReguliertB · 7,2
BondoraEinsteiger
6,8 %1 €KonsumkrediteEingeschränktB · 7,1
Reinvest24Immobilien-Erträge
9,0 %100 €ImmobilienEingeschränktC · 6,4

Kein Einlagenschutz

P2P-Plattformen unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung. Bei Ausfall der Plattform oder der Kreditnehmer droht Teil- oder Totalverlust.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen P2P-Kredit und Tagesgeld?

P2P-Kredite bieten höhere Renditen, sind aber nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Tagesgeld ist sicher bis 100.000 € pro Institut, bietet aber deutlich niedrigere Zinsen.

Wie viel sollte ich in P2P-Plattformen investieren?

Als Faustregel gilt: Nicht mehr als 5–10 % des Gesamtportfolios in P2P-Kredite. Streue zusätzlich über mehrere Plattformen, um das Plattformrisiko zu begrenzen.

Sind P2P-Investitionen in Deutschland steuerpflichtig?

Ja. Zinserträge aus P2P-Krediten unterliegen der Abgeltungssteuer (25 % + Soli). Einige Plattformen stellen automatisch eine Steuerbescheinigung aus; bei anderen muss man selbst dokumentieren.

Was passiert, wenn eine P2P-Plattform insolvent wird?

Das Plattformrisiko ist real. Im Insolvenzfall sind die treuhänderisch verwalteten Kreditverträge vom Plattformvermögen getrennt — Rückforderungen dauern aber oft Monate bis Jahre.